IBERIA

Inline Borehole Element Recognition and Identification Analysis

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Bei der Erkundung von Lagerstätten werden umfangreiche Explorationsbohrungen niedergebracht. Das dabei anfallende Bohrmehl wird, gekennzeichnet mit der Tiefenangabe, gesammelt und anschließend im Labor untersucht. Dieser Prozeß ist zeitaufwändig und teuer. Ferner stellt jede Probe einen Mittelwert über eine nennenswerten Abschnitt der Bohrung dar, so dass genaue Informationen über Flöze geringer Mächtigkeit verloren gehen können. Die von J&C Bachmann entwickelte Bohrlochsonde basiert auf der Nutzung der Röntgenfluoreszenz und ermöglicht die Erstellung eines Logs unmittelbar nach dem Niederbringen der Bohrung. Somit sind Informationen über die Gesteinsschichten zeitnah verfügbar und können automatisch in eine Karte der Lagerstätte übertragen werden. Hierdurch wird eine aktive Steuerung der Erkundung der Lagerstätte möglich.

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Das dargestellte Profil, das mit der Analysesoftware BOSTON generiert wird, zeigt das Vorkommen der interessierenden Elemente über die Tiefe.