Kompetenzen Forschung & Entwicklung

Horizon 2020 

Kompakte Röntgenfluoreszenzsonde für eine einzigartig flexible, effiziente und genaue Materialanalyse unter Tage

Eine schnelle und genaue Probenanalyse verbessert die Effizienz und Wirtschaftlichkeit der Mineralexploration und des Bergbaus. Das von der EU geförderte Projekt IBERIA XRF entwickelt eine winzige Sonde, die die Röntgenfluoreszenz nutzt, eine zerstörungsfreie Analysetechnik, mit der sich die Elementzusammensetzung von Materialien mit herausragender Genauigkeit bestimmen lässt.

Die Analysetechnik bestimmt die Chemie einer Probe durch Messung der fluoreszierenden Röntgenstrahlung, die von ihr emittiert wird, wenn sie von einer primären Röntgenquelle angeregt wird. Im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden wie der Neutronenaktivierung, die sehr teuer und zeitaufwendig sind, senkt die Röntgenfluoreszenz die Explorationskosten und -dauer um über 80 %.

Fördermittelgeber:
Förderung durch den Europäischen Innovationsrat (EIC)

Förderprogramm:
Horizon 2020 SME Instrument

URL bei der Förderagentur:
https://cordis.europa.eu/

Laufzeit:
01.03.2020 – 28.02.2022

Konsortialpartner:
keine

Extense 

Entwicklung eines Messsystems (Multisensorplattform) zur Detektion und Lokalisierung von Objekten (Kabel, Munition und Tiefseebergbau) in Sedimenten.

Im Verbundprojekt EXTENSE wird in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Lübeck und dem assoziierten Partner Fugro OSAE GmbH unter der Leitung der Sea & Sun Technology GmbH ein Messsystem (Multisensorplattform) zur Detektion und Ortung von Objekten (Kabel, Munition und Tiefseebergbau) in Sedimenten entwickelt. Ziel ist es, Objekte und Materialien im Meeresboden im Vergleich zum Stand der Technik nicht nur genauer zu orten, sondern auch besser zu identifizieren.

Erreicht wird dies durch Sensorfusion in Kombination mit Sonartechnologie und Positionsbestimmung, um künstliche Infrastrukturen wie Unterwasserkabel und Pipelines zuverlässig und genau zu orten. Das Messsystem ist benutzerfreundlich in der Anwendung und Handhabung. Das System unterstützt den Bediener mit implementiertem Expertenwissen durch eine neue, benutzerfreundliche Bedienoberfläche, die im Wesentlichen die Bildgebung und die mechanische Integration beinhaltet.

Fördermittelgeber:
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Förderprogramm:
Maritimes Forschungsprogramm

Laufzeit:
01.10.2018 – 30.09.2021

Konsortialpartner:
Sea & Sun Technology GmbH (Projektleitung), Technische Universität zu Lübeck, Fugro OSAE GmbH

SecMinTec

Nachhaltige technische Lösungen für die Rückgewinnung von wirtschaftsstrategischen Elementen und Edelmetallen an chilenischen Standorten

Chiles umfangreicher Kupferbergbau hat große Flächen an Altkörpern aus Rückständen der Erzverarbeitung hinterlassen. SecMinTec will zeigen, wie sich wertvolle Metalle und wirtschaftsstrategische Elemente aus Altkörpern und Bergbaugewässern effizient zurückgewinnen lassen. Gleichzeitig sollen die Schadstoffemissionen aus den Bergbaugewässern reduziert werden. Die Rückhaltung von Metallen ist dabei mit deren Rückgewinnung über Ionenaustauscher verbunden. Im Rahmen des Projekts wird zunächst ein strukturelles Verständnis der Tailingkörper entwickelt, das als Grundlage für die Lokalisierung von Anreicherungszonen der darin enthaltenen Edelsteine dient.

Daran schließt sich ein Plan zur selektiven Rückgewinnung dieser Anreicherungszonen an. Während des Bandtransports werden verschiedene Materialklassen durch Elementmessungen getrennt. Im Rahmen des Projekts wird auch die Rückhaltung und Rückgewinnung von Edelsteinen aus Bergbauwässern untersucht. SecMinTec strebt auch bei der Rückgewinnung von Edelsteinen aus Schlacken einen ganzheitlichen Ansatz an, da dies mit der Herstellung von Wasseraufbereitungsmaterialien verbunden ist.

Fördermittelgeber:
Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Förderprogramm:
CLIENT II – Internationale Partnerschaften für nachhaltige Innovation

URL bei der Förderstelle:
https://www.bmbf-client.de/

Laufzeit:
01.01.2018 – 30.09.2021

Konsortialpartner:
Technische Universität Bergakademie Freiberg (Projektleitung), Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), Fugro Germany Land GmbH, TAKRAF GmbH, G.E.O.S. Ingenieurgesellschaft mbH

Marine Plast Ident 

Echtzeit-Erkennung von Makroplastik aus Bildaufnahmen der Oberfläche von Flüssen, Seen und dem Meer (Marine Plast Ident)

Ziel des Projektes ist es, ein integriertes Kamerasystem zu entwickeln, das eine automatisierte Identifikation und Quantifizierung von Makroplastik, das an der Oberfläche von Gewässern schwimmt, ermöglicht.

Das witterungsbeständige Gerät soll auf allen Arten von Schiffen montiert werden können, um ein flächendeckendes Abfallmonitoring zu erreichen.

Fördermittelgeber:
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Förderprogramm:
Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

Laufzeit:
01.07.2019 – 31.12.2021

Konsortialpartner:
keine

ANCORELOG

Analytisches Kernaufzeichnungssystem (ANCORELOG)

ANCORELOG zielt darauf ab, durch eine Kombination innovativer Technologien präzise Echtzeit- und Online-Informationen zu liefern, die aus chemischen, physikalischen und texturellen Probeneigenschaften abgeleitet werden.

Präzise Messungen von chemischen Elementkonzentrationen auf der Probenoberfläche werden gewichtet und auf das gesamte Probenvolumen interpoliert. Zusätzlich werden physikalische und texturelle Probenparameter für eine Klassifizierung von Gesteinsproben in geologische, geotechnische und geometallurgische Bereiche mit Hilfe von Algorithmen berücksichtigt, die auf die Bedürfnisse der Endanwender zugeschnitten sind

Fördermittelgeber:
EIT-Rohstoffe

Förderprogramm:
KIC Value Added Activity (KAVA)

URL bei der Förderstelle:
https://eitrawmaterials.eu/

Laufzeit:
01.04.2018 – 31.03.2021

Konsortialpartner:
DMT GmbH & Co. KG (Projektleitung), Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), Catura Geoprojects (Geosciences Conseil), ERAMET IDeas, Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. (Fraunhofer), Geologian tutkimuskeskus (Geological Survey of Finland GTK), LTB Lasertechnik Berlin GmbH, LTU Business AB, Minas de Aguas Teñidas SAU (MATSA), Teknologian tutkimuskeskus VTT (Technical Research Centre of Finland Ltd. VTT), Université de Liège, Université Paris Sud-Paris Saclay

MOLEKUL XRF

Überwachung von geringen Elementanteilen in ungeklärten Flüssigkeiten mittels XRF

Ziel dieses Projektes ist es, das auf Röntgenfluoreszenz (RFA) basierende System von J&C Bachmann zur Analyse von Schlämmen mit einem modernen hydraulischen Rohrmultiplexer zu integrieren und die Analysensoftware mit leistungsfähigen Algorithmen der Künstlichen Intelligenz zu erweitern, die eine vorbeugende Wartung des gekoppelten Gerätes ermöglichen.

Jede Anwendung erzeugt charakteristische RFA-Spektren; die realisierte Geometrie in Kombination mit der Röntgenenergie bestimmt die Form der Spektren neben dem zu messenden Material. Machine-Learning-Modelle werden auf jedes einzelne Spektrum angewandt, um langsam auftretende Veränderungen, die nicht auf Schwankungen in der Suspension zurückzuführen sind, zu erkennen. Auf diese Weise können langsame Ablagerungen von Partikeln auf dem Fenster erkannt werden. Diese Setzung beeinflusst auch die statistischen Schwankungen, die von Spektrum zu Spektrum zu sehen sind. Wird diese Veränderung im statistischen Verhalten erkannt, kann die Setzung auf dem Fenster frühzeitig erkannt und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden.

Der RFA-Analysator wird als Bypass-System mit dem Multiplexer konfiguriert. Zwei Pfade des Multiplexers werden für die vorbeugende Wartung reserviert: einer, um das Messfenster des Analysators zu leeren, und ein zweiter, um eine Lösung mit bekannter Zusammensetzung zirkulieren zu lassen, die als Referenz für das AI-System und, falls das AI es für notwendig erachtet, für die Neukalibrierung des Analysators dient.

Finanzierungsagentur:
Finanzierung durch den Europäischen Innovationsrat (EIC)

Förderprogramm:
Horizon 2020 INNOSUP – Mine.The.Gap

URL der Förderstelle:
https://h2020-minethegap.eu/

Laufzeit:
01.09.2021 – 31.08.2022

Konsortialpartner:
Euratrade Solutions SAS, Umwelt- und Ingenieurtechnik GmbH (UIT)

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